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Zur Situation von Familien, die vom Bezug von Sozialleistungen ausgeschlossen sind und die Gesellschaft als ablehnend wahrnehmen

Die meisten Eltern aus allen sozialen Schichten wollen das Beste für ihre Kinder. Auch Eltern, die nicht genug Geld haben, um Gruppenfahrten, „moderne“ Ausrüstung und Freizeitaktivitäten zu bezahlen. Doch was ist „das Beste“, wenn Eltern den Einrichtungen formaler Bildung misstrauen und auf informelle Wege setzen, etwa weil sie die Gesellschaft ihnen gegenüber als verschlossen oder ablehnend erleben und Diskriminierungserfahrungen machen? Mit welchen Zuschreibungen und Normalitätsvorstellungen reagieren Pädagog*innen und Sozialarbeiter*innen? Wie gehen sie mit Entscheidungen und Prioritäten der Eltern um, die ihnen problematisch erscheinen? „Geld für teure Turnschuhe ist da, aber nicht für die Klassenfahrt!“ – was steckt hinter dieser Aussage? Was fällt Pädagog*innen schwer daran, die innere Logik der Orientierung auf informelle Bildungs- und Beschäftigungsstrukturen zu verstehen?

Im Rahmen dieses Workshops unternahmen die Beteiligten den Versuch, die Orientierungen von sozial-benachteiligten Roma-Familien zu rekonstruieren und zu reflektieren. Ziel war es, das Repertoire an pädagogischen Handlungsoptionen zu erweitern.

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